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Homestories und Interessen

Pimp my Strat

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1995 bestellte ich mir bei Wolfgang eine American Standard Stratocaster in Sunburst. Weisses Schlagbrett und 3 Singlecoils, eine THX Schaltung am hinteren Pickup.

Ich nutzte sie häufig und gern, unterfütterte den etwas schwachen Output mit einem Original Electro-Harmonix LPB-2 aus den 70er Jahren über meinen 91er Peavey-Classic 50 Top mit 2x12er H&K-Box mit 2 Celestion Vintage 30ern drinne.

Ich hab erst annähernd zwanzig Jahre später gemerkt, dass ich den Amp immer auf 4 Ohm laufen hatte und ein Kabel in der Box steckte, deren zwei Ausgänge parallel geschaltet waren! Das bedeutet: ich hab nie gemerkt, dass ich meine 2x12er als 1×12 benutzt hatte (und falsch geschaltet war der Peavey auch noch!). Read the rest of this entry »

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November 10th, 2011 at 11:06 am

Akutes Gear Acquisition Syndrome

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Written by OliverMark

August 2nd, 2011 at 8:32 am

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Stimmung in open D minor an einem Beispiel

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Irgendwie ist das Thema offene Gitarrenstimmungen an mit vorbeigegangen. In den letzten Wochen beschäftige ich mich mit dem Dire Straits-Sound der 80er Jahre, d.h. solchen Leckereien wie “Sultans of Swing” oder “Telegraph Road“. Nebenbei lese ich bei Keith Richards wie er zu seinen “open Tunings” gekommen ist und während ich erkenne, welche Möglichkeiten sich erstmal ergeben, wenn man die gehörten bisherigen Rätsel nun ganz einfach spielen kann, entdeckt man vor allem Youtube als regelrechte Fundgrube zu diesem Thema.

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Mai 4th, 2011 at 10:17 am

Sprueche Eins

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“Du bist auch die letzte Cola in der Wüste”

Written by OliverMark

Mai 4th, 2011 at 7:46 am

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Dire Straits: Romeo and Juliet

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Könnte sein, dass es bald zu einem kurzen Revival kommt?

Written by OliverMark

Mai 2nd, 2011 at 9:36 pm

Die Weekly, oder: wie ich lernte ein echter Tank zu sein

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Hmm hmm hmm…wenn man wie ich seit vielen Monden einen DD spielt (Eule) und durch die Randoms auf Gruppen wartet und sich diese Wartezeit teilweise auf bis zu eine dreiviertel Stunde ausdehnen kann, dann, ja dann, überlegt man sich eine andere Rolle. Geheilt hab ich mit meiner Eule als zweiten Skill in Baumform mal, aber ich fand es total blöde, weil man nur dem Tank hinterherrennt und sich einen Wolf klickt und tippt. Am Schluß ist man irgendwie durch aber mitgekriegt hat man nix. Da ist DD netter: man rennt auch hinterher, aber wenn man man brainafk ist, passiert nicht viel, ausser dass – so wie ich es gerne tue – meine Eule saumässig Aggro zieht, weil ich viel zu schnell draufBÄMBÄMME.

Also kam die Tankrolle daher. Die Levelzeiten meines DK von 70 auf 80 wurden dadurch merklich kürzer und die Entscheidung war klar: der soll Tank bleiben. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:59 am

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Hallen der Reflektionen und Ramonas Abschied

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Ja, neulich, nachdem ich nun mit meinem Tank DK öfters unterwegs bin und die Instant Invites natürlich auch etwas “mutig” machen, hatten sich ein paar von uns zusammengefunden, auch im TS, um die daily hero anzugehen. Ich kann mir zwar denken, warum auf meine Frage “will einer mit mir als Tank in Rnd hero?” oft einfach gar keiner antwortet und ich mir die schwitzenden Gesichter hinter ihren Bildschirmen vorstelle und die Erleichterung, wenn ich dann schreibe “Ok, dann geh ich eben alleine!”, aber ich versuche ja besser zu werden.

Und ich glaube: als DD lernst Du nix. Da muss man sich als Tank oder Heiler durchschlagen um zu kapieren was da eigentlich zu tun ist. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:58 am

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Stille Rp´ler sind tief

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Ja ein dummer Casual wie ich, der ist immer wieder froh, wenn es Leute gibt, die dann da sind wenn sie gebraucht werden.

So wie gestern z.B.: die Gildenweekly stand an und nachdem sich im Raidplaner schon kaum einer gemeldet hatte, waren es aber trotzdem sieben Leute um neun Uhr, als es losgehen sollte. Der „Flammenleviathan“ *mit tiefer flattriger Stimme* sollte es heute sein und nachdem ich erstmal Lead an einen Kollegen gegeben hatte, weil ich nicht mehr wusste, wie man ne 5er auf ne 10er SZ-Gruppe wechselt, bekam die Frau eines neuen Gildenpärchens Lead, weil sie als Einzige noch in Dala rumstand und so in den Channels nach Randoms fragen sollte. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:57 am

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Der Tank im Zeitalter des Lichking

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Einen Tank. Hab ich auch, find ich auch gut. Ursprünglich angedacht, weil seinerzeit der mittlerweile selbständige Raidleiter den Mangel an Tanks bemängelte. Oder so.

Mein damals 67er DK dämmerte unlustig vor sich hin, RP war nich viel, meine Eule machte viel mehr Spass und die Raidgänge in Ulduar und meine Frischzeit als 80er Druide erübrigten weiterer Zeit für andere Chars.

Dann war die Eule mehr als T9, mein Castersein mit BÄM BÄM, SPAM, zu langweilig geworden. Eine Woche Urlaub mit ein paar Stunden Zeit abends und übrige Marken in Heirlooms investiert und ab ging die DK-Luzi. Nach knapp 10 Tagen war er auch 80. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:57 am

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The Story of Joe – part 10 – das Zwie(tri)gespraech

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Auf dem weiteren Weg in die Tiefen der alten Stadt konnten die Umgebenden das Zwiegespräch des verdrehten Todesritters wahrnehmen und das eine oder andere Kopfschütteln ergab sich bei den folgenden Worten:

„Hat es Macht?

Jimmie…hör mal auf damit!

woher sollen wir das denn wissen, verdammt? Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:34 am

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The Story of Joe – part 9 – Im Kampf

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Der Zwerg hieb mit seiner Axt auf Joes gehobenes Schwert ein. Krachend knallten die stählernen Klingen aufeinander und Funken stoben in die Luft. Wütend schreiend zog der kurze Allianzler sein Mordwerkzeug zurück und Joes Schlund entging ein tiefes Gurgeln. Die grausamen Augenhöhlen des Todesritters fixierten den Zwerg und Joes zerstörtes Hirn vernahm ein weites Sichtfeld, seine tödlichen Sinne umfassten selbst den rückwärtigen Bereich und nun begann ein Tanz. Der Tanz eines Wesens, was in sich seine unklaren Teile nahm und zusammenführte, eines Puzzles gleich. Alle Teile seines Selbst ergänzten sich, alle Verwirrung und Unsicherheit, die zuvor den Beobachter diesen Todesritter zu einem Kranken wähnten, war verschwunden. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:33 am

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The Story of Joe, Part 8 – Angriff der Allianz

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Jimmie, die verstehen uns nicht!“ klang die metallern Stimm nun sanfter um sofort wieder laut und schrill im Ton des Schleifers „was ist denn das hier für ein Sauhaufen! Los, los, Reihe aufmachen, Rekruten!“ zu verlautbaren.

Die verbliebenen Untoten blickten weiterhin verwirrt und einer derer, der wohl augenscheinlich auch ein Anführer war, trat vorsichtig hervor um die unklare Gestalt zu befragen.

„Es scheint, Ihr habt eine Krankheit!“, sprach er. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:32 am

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The Story of Joe – part 7 – Eintritt in die Horde

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Vor gar nicht allzu langer Zeit ergab es sich, dass um die Ruinen des alten Lordaeron ein seltsames Wesen umhertrieb. Auf dem Rücken trug es ein runenverziertes Schwert, der Kopf ward tief bedeckt mit einem Priesterhut. Auch sonst schien es dem unbedarften Wanderer, das dieser mit sich selbst redende Verlassene dort drüben als Diener einer Gottheit unterwegs war.

Im kleinen Dörfchen Brill, einst ein liebevoll Idyll gleich in Lordaerons Nachbarschaft, fanden sich an der Schenke ein Trupp Verlassener dort ein, um ihren Kampf gegen marodierende Zwerge der Allianz zu beraten und weitere Strategien der Untoten gegen die Lebenden fortzuführen. Read the rest of this entry »

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Juni 7th, 2010 at 10:31 am

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The Story of Joe – part 6 – “Diener des Lichkoenigs und die Befreiung”

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Als die Schlacht geschlagen und Grund- und Boden bis weit zum Horizont, bedeckt mit Blut und Eingeweiden, der Menschen und der Geissel, vorüber war, ergab es sich, dass immer noch im Rückzug, das Heer der Menschen weiter floh. Und wiederum der Geissel Diener die eigenen Reihen mit den Überresten des Kampfes auffüllten.

Und diesmal wurde das Untote Wesen, das einstmals drei tapfere Freunde gewesen, von Recken des Lichkönigs zu einer noch gefährlicheren, grausameren und präziseren Waffe geschmiedet.

Diesmal erschuf die Geissel einen Todesritter, der sich ab nun weiterhin im Dienste des Lichkönigs weilte und in größerer Unmenschlichkeit, gar in zehrender Not zu Töten seinem blutigen Werk weiteren Nachschub gab.

Der Rest der Geschichte ist bekannt: in weiser Verwendung der Schwäche des Lich, befrein sich die Reste der einstmals aus den Heeren der Menschen berufenen Todesritter vom Lichkönig um unter den Anführern der Menschen ihren Kampf gegen ihre eigenen Unterdrücker aufzunehmen.

Auch dieser Todesritter ist unter ihnen, ein untotes Wesen, mehrfach vernichtet, mehrfach zum Leben erweckt und in seinem Ich verwirrend und unklar, halten die ehemaligen Freunde zusammen vereint ein andauernd Zwiegespräch. Der Jimmie, der Kleine, stets ehrenhaft betend den Ängsten bereitend durch suchend Bekehrung, der Brian McFerron, als McFerron nun tätig, stets harmonisierend und als Mittler verwandt und nicht zu vergessen, zu letzt der Airowdan, stets wütend und voller Ungeduld, voll militärischem Eifer und ohne Verständnis für die Schwächen seiner Rekruten.

Diese drei Wesen kämpfen ihren tagtäglichen inneren Kampf als der befreite Todesritter der Ad Astra „Jimmie Airowdan McFerron“.

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Juni 7th, 2010 at 10:31 am

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The Story of Joe – part 5 – Der Untote Dienst

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Als noch am gleichen Tage die drei Leichen zum Brandplatz verbracht wurden, um sie nicht der Geissel anheim fallen zu lassen, bemerkten die hektisch beschäftigen Menschen in ihrer Arbeit nicht die drohende Gefahr dort unweit am Horizont.

Noch während gefallenene Soldaten in Schichten aufgebahrt wern sollten, ergriff die Attacke der nie ruhenden Geissel das Lager dort am Kriegesrand. Nur kurz war die Verteidigung der Menschen, deren Unterzahl nicht ausgereicht, um standzuhalten. Read the rest of this entry »

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Juni 7th, 2010 at 10:30 am

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The Story of Joe – part 4- “Das Ende des Lebens”

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„Brian…Charlie…ich…ich“, hauchzte der kleinste der Drei schmerzverzerrt am Ende des Tages auf der blutverschmierten Bahre liegend, umringt von verschwitzten, hektischen Doktoren und Hilfsschwestern, deren Aufgabe zumeist darin bestand, den zu Tode getroffenen Soldaten zusammen mit der letzten Salbung des Lichts einen schmerzfreien Tod zu bescheren. Überall lagen wimmernde, teils schreiende, teils stumme Gefallene des Krieges, mit abgetrennten Gliedern, aufgerissenen Augen, herabhängenden Kiefern, Gelenken oder widernatürlichen verdrehten Knochen. Arme, Beine, Hände, Reste der einstmals fleissigen Menschen von Lordaeron bedeckten den triefenden Boden und der Gestank des Leids und des Todes ward überall. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:29 am

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The Story of Joe – part three – “Die letzte Schlacht”

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An diesem Morgen, als das fahle Licht der verdunkelten Sonne im Osten auftauchte und die schwelende Asche des nächtlichen Feuers der Kameraden bitter erhellte, sammelte sich die Schar der Menschen zu einem weiteren Kampf. Stark dezimierte Reihen, aufgefüllt durch neue, unerfahrene Jünglinge, teils – aus reiner Verzweiflung heraus auch mit Alten und Weibern – waren allenthalben zu sehen und Charles Airowdan, der durch Tapferkeit vor dem Feinde bereits einen eigenen Zug zu führen beauftragt ward, befehligte den armseligen Trupp. Read the rest of this entry »

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Juni 7th, 2010 at 10:28 am

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The Story of Joe – part two – “Wege im Krieg”

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Sechs Monate im Dienste der Streitkräfte waren vergangen und mittlerweile hatten die drei Freunde, deren Blutschwur sie zu ewigen Brüdern gemacht, viel Tod und Leid gesehen und ertragen müssen. Kameraden waren gefallen, zerschlagen von den absurden Gestalten der Geissel. Mit eigenen Augen sahen sie, die einstmals Freunde in eigenen Reihen wiederauferstanden durch einen wirren Irrtum der Natur sich gegen sie erhoben, nur um ein endgültiges Ende durch die Schwerter und Äxte der Freunde zu finden. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:27 am

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The Story of Joe – part one – Intro

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Vor vielen Jahren im Norden Lordaerons, wurden drei Familien der Menschen drei Buben geboren. Am Rand der Stadt Andorthal lebten die drei Familien und seit Kindheit an halfen die drei auf den Feldern und wuchsen zu starken Jünglingen heran.

Brian McFerron, der ruhigste der Freunde, ward allseits beliebt durch seine Weisheit und der Fähigkeit so manche Streiterei zu einem friedvollen Ende zu führen. Da er der Stärkste war, zu Anfang auch durch einen gezielten Schlag, später dann, als allen seine Kraft bekannt war, reichte ein stilles Wort vollkommen aus. Read the rest of this entry »

Written by OliverMark

Juni 7th, 2010 at 10:25 am

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Die Moto-Guzzi Bellagio Bj. 2006

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Nachdem ich nun seit etwa einem Jahr kein Mopped mehr hatte, nur einen 125er Piaggio Roller, gab es keine Alternative mehr. Lange habe ich überlegt. Ich liebäugelte mit einer Harley Sportster und zwar der kleinsten 883 R. Das Ding war ich letztes Jahr Probe gefahren und ich war relativ begeistert. Der Motor lebt regelrecht, nun und der Preis für eine Neumaschine ist auch in Ordnung. Aber der Händler ist so weit weg und die HD erzwingt doch einige Kompromisse: zum einen ist es kein „Big Twin“, zum anderen hat die Sitzposition keinen Knieschluss; auch die Schräglagenfreiheit ist sehr eingeschränkt. Trotzdem: fast wäre ich soweit gewesen, hätte der Händler im Nachbarort (ca. 3 Kilometer von hier) nicht eine Bellagio zur Probefahrt bereit gehabt. Und heute bin ich sie Probe gefahren: Vom Handling her liegt sie langgestreckt wie ein Cruiser, ist aber überhaupt nicht schwerfällig. Das Fahrwerk ist über jeden Zweifel erhaben, anders als bei einer Sportster. Es gibt Kardan, also keinen Schmutz, die HD hat einen Riemen, das kommt dem schon sehr nahe. Der 940er Motor hat 75 PS und dreht am liebsten in der Mitte. Der Klang ist guzzitypisch und versüßt dem Fahrer sein Leben sehr. Hinsichtlich möglicher Schräglagen ist bei der Guzzi sehr viel Spielraum. Auch langsames Flanieren ist mit dem Motor ohne Lastwechsel problemlos möglich. Der Motor hat zwar nicht untenrum dieses „lebendige“ wie die HD, aber dafür hat das Mopped insgesamt mehr Allroundtalent. Und schön ist sie auch noch. Etwas viel Plastik ist dran, aber dadurch ergeben sich doch 30-40 Kilo weniger Lebendgewicht als bei der kleinsten Harley. Nun, heute morgen war es schweinekalt und auf der Höhe schneite es: dennoch überzeugte mich vor allem das Fahrwerk, die Lauffreude des Motors, der Klang, die bequeme Sitzposition und die Handlichkeit, die durch den langen Radstand nicht kippelig wirkt, sondern einen gewissen „Zug“ des Fahrers benötigt. Vor allem nach dem Ortsschild macht die Guzzi richtig Laune. Ich freue mich riesig auf den nächsten Samstag, wenn ich sie abholen kann.

Written by OliverMark

Mai 6th, 2006 at 8:34 am

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