#Alkoholverbote, Menschsein und Leistung: Neoliberalismus

…nennt man sowas. Der Metronaut findet hierzu deftige Worte, denen ich mich voll anschließen möchte, Anlaß sind die immer weiter fortschreitenden Verbote in unserer Gesellschaft, als neueste Sau wird das Alkoholverbot durchs Dorf getrieben:

Ich will in so einer Gesellschaft nicht leben. Denn diese Ideologie ist paradox. Einerseits sollen wir für uns vollkommen selbst verantwortlich sein – und auf der anderen Seite werden uns zunehmend Dinge verboten. Das hat mit Selbstbestimmung und Selbstverantwortung wenig zu tun. Während wir unsern eigenen Körper betreffend eine angebliche Verantwortung gegenüber Wirtschaft und Gesellschaft haben sollen, nämlich Produktivität und Leistungsfähigkeit durch Gesundheit, sehen sich eben jene uns gegenüber gar nicht in der Pflicht. Das zeigt nicht nur der Abbau des Sozialstaates der letzten Jahre, sondern auch eine stets geförderte Unkultur des Gegeneinanders und der Konkurrenz.

Schöne neue Welt: In Zukunft mache ich mich strafbar, wenn ich innerhalb von Kneipen rauche und außerhalb von ihnen Alkohol trinke.
Aber, wenn ich krank bin, dann soll ich Kombipräparate schlucken, die meine Krankheit übertünchen und meine Arbeitsfähigkeit vorrübergehend wiederherstellen. Kein Bier mehr also beim Sonnenuntergang im Park, aber zugepumpt und leistungsfähig auf der Arbeit. Und am Wochenende die verschleppte Krankheit auskurieren.

Mir fällt dazu nicht mehr ein als: Verfleißigte Vollkaskogesellschaft. Kapitalistische Kackscheisse.

#Googlebashing, #Street View: Hexenjagd und die Politik freut sich

Oooh, jetzt regen sich wieder alle möglichen und unmöglichen Spackos auf. Wie in diesem Beitrag damals schonmal zum Thema Googlebashing beschrieben, ufert diesmal die sommerlochschwangere Medienhetze gegen ein völlig uninteressantes und unverhältnismässiges Thema aus: da werden dann in “gutbürgerlichen” Stadtvierteln auch mal eben die Fahrer der Googlewagen aus demselben gezerrt und mit Alkohol “beruhigt”, die Autos mit Mollies beworfen und angezündet:

Der PKW wurde eingekreist und vereinzelt mit Steinen beworfen. Fahrer und Kameramann wurden herausgezerrt und in einem nahegelegenen Lokal mit Alkoholika betäubt. Anschließend brannte das Auto aus. Unklar ist bis zur Stunde, warum das Fahrzeug sich in unmittelbarer Nähe der Proteste aufgehalten hat. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte Andreas Schurig äußerte die Vermutung, dass das US-Unternehmen die Protestierenden hatte filmen wollen, um eine Störer-Datei anzulegen. „Das ist schlimmer als bei der Stasi“, sagte Schurig provokant. Von der „Volksinitiative“, einer der Aufrufer der Google-Proteste, wurde in einer Presseerklärung spekuliert, dass Google „durch provokantes Herumfahren Krawalle provozieren“ wolle.

Äh, wie bitte? Eine “Störer Datei”? Ich könnte mich aufregen. Da hetzen die Medien über ein Thema, was eigentlich keine Sau interessiert und die dämlichen Politikerbüttel salbadern und freuen sich das Feindbild “böses Internet” bis zu einer _hier wohl sehr eindeutig damit vergleichbar_ Hexenjagd zu provozieren. Da werden wieder dummerte Informationen wie nutzlose Wlan-Daten und der Begriff “Datenkrake” hervorgeholt und

ständig,

ständig,

ständig

wiederholt, solange bis es auch der dümmste Vollpfosten in sein trockenes Brötchenhirn verpflanzt hat:

Google=Internet=mächtig Böse.

Zwischenzeitlich werden hingerichtete schwangere afghanische Frauen und arme umgebrachte afghanische Kinder durch die Medien gehetzt und die Sommerpause mit weiteren Volksverdummungsparolen vollgesabbelt, nur damit unsere Herrscherklasse mit ihrem Mist unverhohlen weitermachen darf und das dämliche Volk stürzt sich auf den zur Zeit propagierten Volksfeind Google. Leute, seid ihr selbstdenkende mündige Bürger oder was seid Ihr? Ein Glück, das die Klimaanlagen bei der Bahn grade noch funktionieren.

Ach ja, in den Kommentaren zum Elsässer Blog hat jemand eine Begründung gegen die Streetview Sache, Achtung:

Mir hat jemand gezwitschert, dass Ratingagenturen Streetview nutzen, um Datenbanken über Wohngegenden anzulegen und diese an Darlehensgeber zu verkaufen.
Da muss man nicht mal das Gerede über die vielen leer stehenden Grundstücke in Berlin und woanders bemühen, oder, anders gesagt, das bekommt so neuen Aufwind, kommt aus der Schmuddelecke raus.

Ach, das ist ja mal interessant: Natürlich, ich kann mir denken, dass der Tourist Heidelberg nicht mehr besucht, wenn ihm klar wird, dass 95% dieser Stadt stinklangweilig und genauso dröge aussehen, wie der Rest in unserem Land. Aber mal ehrlich: Darlehensgeber? Hallo? Wer sich mit solchen Themen befasst (also Kredite oder Immobilienwerte), der braucht kein Google Streetview um zu ahnen, was sein Gegenüber für “Solvenzen” besitzt. Meine Fresse ist das weit hergeholt. Und natürlich hat dem jemand etwas “gezwitschert”. Klar. Unser Insider hier kennt sich mit Twitter aus, also kennt er Web 2.0, aja, das ist doch das Ding, wo sich eine Rothaarblognase aus Berlin per Kaufvertrag mal eine Netzabfuhr geholt hat. Dann muss das ja stimmen! Wobei ich dazu sagen muss, dass Lobos Widerspruch-Widerspruch ne lustige Sache ist. Dem werd ich mal grundsätzlich vollkommen zustimmen.

Trotzdem: das ist ne miese Hexenjagd und so langsam wird es peinlich. Habt Ihr nix besseres zu tun, wogegen sich zu kämpfen lohnt? Rente mit 70? Hartz IV Wohnflächen reduzieren? Koranschriften verbrennen? Mittelstand vernichten? Freie Meinungsäußerung demontieren? Grundrechte einschränken? Oder sich über CDU Eichbeamte die Brötchen klauen, erbösen?

#Schweinegrippe: WHO erklärt die Pandemie für beendet

Es ist ein arger Krampf: über den Kampf der Pharmalobby innerhalb der korrupten WHO habe nicht nur ich ja letztes Jahr ausführlich berichtet, nun erklären diese Leute die Schweinegrippe als Pandemie für beendet. In den Nachrichten wurden wieder interpretative Desinformationen wie 18 Tausend Tote usw. usf. an den konsumierenden Wunschbürger weitergegeben. Und so sieht es aus, wenn die Politik meint sich auf ihre altgewohnten Propagandamedien verlassen zu können: das Impfzeugs müssen nun die Länder bezahlen und nicht die Krankenkassen:

Doch was passiert jetzt mit den überschüssigen Impfstoffdosen, die in den Lagern der deutschen Bundesländer auf ihren Einsatz warten? Weil sich nur ein Bruchteil der Bevölkerung impfen ließ (siehe Tabelle unten) dürften noch rund 30 Millionen Dosen übrig sein – auch wenn genaue Zahlen derzeit schwer zu beschaffen sind.

Die Bundesländer haben den Impfstoff gekauft und befürchten, auf den Millionenkosten sitzen zu bleiben – weil die Krankenkassen nur für tatsächlich geleistete Impfungen zahlen.
Na, ich sehe schon: künftig werden die Krankenkassen eben verpflichtet, auch für nicht verwendete Pharmaprodukte zu löhnen. Das Gesundheitssystem ist sowieso komplett kaputt, was macht es da noch aus? Warten wirs mal ab. Das würde aber passen wie Arsch auf Eimer.

Flugbegleiter hat die Schnauze voll: #Slaterization

Muha, bei den Amis ist ein Steward ausgerastet, wie man hier aus erster Hand nachlesen kann:

“F— you! F— all of you! I’m f—— through with this! I’VE HAD IT! I’ve been doing this for 28 f—— years and I can’t take it anymore. And for the f—– a—–who told me to f— off: f— you! That’s it! I’m done! F— you all!”

At that point the older Catholic lady looked back at me and crossed herself, and I told her, “No, that is not normal.”

Nebenbei scheinen dadurch die Amis mal zu diskutieren, dass sie eigentlich gar keine Menschen mehr sind. Mir gefällt das neue Wort: to slaterize. “Jemandem ins Gesicht sagen, dass er ein A…loch ist, egal mit was für Konsequenzen.

#Milliardäre können auch anders

Ach, sowas kann einem doch auch mal den Tag versüßen: Gates und Buffet haben einige Milliardäre zusammengetrommelt, damit jeder mindestens 50% seines Reichtums für eine gute Sache abgibt. Ich hab mir ja auch schon lange überlegt, was ich mit meiner ganzen Kohle machen soll. Werd Bill mal anrufen.

Eine Regel hat der exklusive Club: Es müssen schon mindestens 50 Prozent sein, die die Milliardäre abgeben. Für welchen Zweck, bleibt dem Spender überlassen. Dabei gehen die beiden Initiatoren allerdings davon aus, dass man nicht hintenrum wieder in die eigene Tasche oder mit unlauteren Hintergedanken spendet. Die Gentleman zeigen aber Vertrauen: „Es ist kein juristischer Vertrag, es ist ein moralisches Versprechen“, sagte Buffett. Wie viel denn nun genau zusammenkommen soll, weiß Buffett selbst nicht, „es wird ja auch ständig mehr“.

#Attac: Aktionsgruppe Georg Büchner:aktuell in Frankfurt und Erfurt

Aktionsgruppe Georg Büchner
http://aufstand.blogsport.de
ag_georg.buechner@yahoo.de

Die Aktionsgruppe Georg Büchner wird in ihrem Vorhaben von immer mehr Gruppierungen unterstützt und bereitet sich derzeit auf eine vor Aktionskonferenz vor, die am 21. August im Studierendenhaus der Johann Wolfgang Goethe – Universität, Frankfurt am Main, stattfinden wird. Ziel der Konferenz wird es sein, für eine breit unterstützte und zugleich entschlossene Aktion zivilen Ungehorsams unseren Protest gegen die Verursacher und Profiteure der Krise auf die Straße zu tragen. Angekündigt wird die eintägige Blockade eines der Zentren der Bank- und Wirtschaftsmetropole der Republik: Börse, Deutsche Bank oder Commerzbank.

Zur Aktionskonferenz rufen Attac und das bundesweite Krisenbündnis “Wir zahlen nicht für Eure Krise”, die IG BAU-Jugend Hessen und die DGB-Jugend Südhessen, die Ordensleute für den Frieden und die ChristInnen für den Sozialismus, die Gruppe “Kein Mensch ist illegal” und die Interventionistische Linke, die Antifa KOK Düsseldorf-Neuss und die Anti-Nazi-Koordination Frankfurt, die Gruppe Dissident Marburg und die MotorradfahrerInnen ohne Grenzen Düsseldorf, die Landesverbände Hessen und NRW der Linksjugend Žsolid, der Deutsche Freidenkerverband und die DIDF, weitere Gliederungen der LINKEN, die DKP und die internationale
sozialistische linke, die Sozialistische Kooperation und der Studierendenverband SDS.DIE LINKE, die Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV der LINKEN, das Erwerbslosenforum Deutschland e.V, das Rhein-Main-Bündnis gegen Billiglöhne und Sozialabbau und viele andere, die Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig und die Landtagsabgeordneten Bodo Ramelow und Ulrich Wilken, Vertrauensleute, Betriebsräte GewerkschaftssekretärInnen und viele Einzelpersonen auf.

Weitere UnterstützerInnen sind herzlich willkommen und mögen sich bitte so bald wie möglich unter der oben angegebenen Mailadresse der Aktionsgruppe Georg Büchner melden. Die Vorbereitung läuft sehr gut.

Wir halten Euch über die nächsten Schritte auf dem Laufenden – meldet Euch zur Aktionskonferenz an und werbt für unsere Aktion.

Schickt diese Mail weiter!

PRESSEMITTEILUNG der Unterstützungsgruppe Thüringen

Börsenblockade im „heißen Herbst“

Erfurt, 29.07.2010: Gegner des unsozialen Sparpakets der Bundesregierung planen für den 18. Oktober eine eintägige Blockade der Börse oder einer Bankzentrale in Frankfurt am Main. Regionale Netzwerke treffen sich in diesen Wochen zur Vorbereitung, so auch am 27. Juli 2010 in Erfurt.

35 Vertreter verschiedener Gruppen, Parteien und Gewerkschaften kamen zusammen, um über die für den 18. Oktober geplante Blockade zu beraten und eine Mobilisierung dafür zu verabreden. Angesichts der angekündigten Kürzungen im Sozialbereich finden nun politische Spektren zusammen, die in ihrem Alltag wenig miteinander zu tun haben. Mit dabei waren unter anderem das Jugendwerk der AWO, Jugendverbände linker Parteien, Gewerkschaften, Initiativen, Aktionsnetzwerke und Landtagsabgeordnete.

Das Geld, das den Banken in der von ihnen selbst verschuldeten Finanzkrise gegeben wurde, soll nun bei den kleinen Leuten geholt werden, kritisierten die Teilnehmer des Treffens. Angesichts dieser Tatsache sei es Zeit für eine Aktion des zivilen und sozialen Ungehorsams. Mit einer eintägigen Blockade der Börse oder einer Bankzentrale in Frankfurt soll, neben dem politischen Druck, auch der ökonomische Druck auf die Verursacher der Krise erhöht werden.

Hannes Roth von der „Aktionsgruppe Georg Büchner“ sagt: “Viele Menschen sind
mit der Politik in Sachen Finanzkrise, Sozialabbau und Sparpaket unzufrieden. Aber sie finden keinen Weg, ihren Unmut zu artikulieren und ihrem politischen Willen auch gestalterischen Ausdruck zu verleihen. Gemeinsam wollen wir eine neue und deutlich wahrnehmbare Protestform entwickeln. Den emanzipatorischen Akt des sozialen Ungehorsams am symbolischen Ort Frankfurt selbst zu erleben, ist Anspruch und Aufgabe zugleich.”

Zur Vorbereitung der Blockade findet am 21. August in Frankfurt am Main eine bundesweite Aktionskonferenz statt, an der sich auch die Thüringer Gruppen beteiligen werden.

Bis zur geplanten Einrichtung eines Aktionsbüros in Erfurt können Interessierte Kontakt zu dem Thüringer Netzwerk über die Email-Adresse thueringen@banknapping.com aufnehmen. Erste Informationen über die geplante Blockade finden Sie auf der Internetseite www.aufstand.blogsport.de

Das nächste Treffen, zu dem weitere Interessierte herzlich eingeladen sind, findet am 16. August um 18.30 Uhr im Jugendclub Filler in Erfurt statt.

#Kachelmann: Befangenheit im Spiel?

Über das Lawblog kam ich zu diesem Blog in dem sehr ausführlich ein gewisser personeller und familiärer Zusammenhang des Richters im Kachelmann Prozeß, des Schwetzinger Oberbürgermeisters, der Freundin von Kachelmann und deren Verquickungen berichtet wird. Auch entsprechende Fotos sind verlinkt. Das ist äußerst interessant und wirft ein – für mich – völlig unbekanntes Bild auf die Situation. Ahnen konnte der uninteressierte Nachrichtenkonsument das ja schon ein wenig. Jetzt warten wir ab, wie sich das weiter entwickeln wird. Auf jeden Fall kann ich mir nun viel besser erklären, warum jemand Kachelmann medial und wirtschaftlich komplett zerstören würde. Da haben sich sicherlich einige Motivatoren gegenseitig hochgeschaukelt: mediengeile Exfreundinnen, grandiose Verwaltungsbeamte, karrieresüchtige Staatsanwälte, usw. usf. So was wird dann irgendwann ein Selbstläufer und die waren der Meinung, sie stünden über dem Gesetz. Das perfide war ja, dass die Medien Kachelmann eben genau so dargestellt hatten: wie jemand der soo Groß war, das er sich wiederum für über jedes Gesetz erhaben gesehen hat.

Um es, wie Rita Eva Neeser im oben genannten Blog zu sagen:

Da werden Weiber zu Hyänen Und treiben mit Entsetzen Scherz, Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen, Zerreißen sie des Feindes Herz. …

#Loveparade: Protokoll des Wahnsinns

An einem Punkt könnte sich das Mega-Event zum Tanz auf dem Drahtseil entwickeln: In Duisburg werden deutlich mehr Raver erwartet, als auf das Güterbahnhofsgelände passen. Während Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe auf DerWesten-Anfrage von „einigen hunderttausend Menschen“ spricht, die auf dem Gelände Platz haben, wird Kersten Sattler vom Veranstalter Lopavent etwas konkreter: „400.000 bis 500.000 Menschen“ könnten sich zeitgleich auf der abgesperrten Party-Fläche mit 230.000 Quadratmetern aufhalten. Die konkrete Zahl aus der Genehmigung der Stadt für die Loveparade wollte Rabe aus einsatztaktischen Gründen nicht nennen.

was hier bei diesem Artikel zu Anfang eines langen “Protokolls” beginnt, bei Kommentaren wie diesen

Das schlimme an dieser Geschichte ist doch, daß man anschließend diese organisatorischen Vollidioten noch nichtmals zur Verantwortung wird ziehen können.
Was die da machen, ist höchstgradig kriminell. Was ist denn, wenn zu dem Chaos noch Panik kommt, was ist dann? Panik heißt Flucht, und Flucht heißt Ausdehnung. Wohin soll sich diese Masse an Menschen ausdehnen, wenn was schief geht, und Panik ausbricht?
Gruß

#7 von voltago , am 20.07.2010 um 19:36
bereits vier (!) Tage vor dem Unglück deutlich wird, endet dann, nach 91 Kommentaren hiermit:

10 menschen tot schon ojeeee ojeee

#91 von HIFI , am 24.07.2010 um 18:04
Lest Euch den Artikel mit allen Kommentaren gut durch. Wer danach meint, es gäbe nur einen Schuldigen, nämlich den Veranstalter, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Und mein Bauch sagt mir, dass der oben bereits zitierte Satz des Sicherheitsverantwortlichen Rabe:
Die konkrete Zahl aus der Genehmigung der Stadt für die Loveparade wollte Rabe aus einsatztaktischen Gründen nicht nennen.
nur vertuschen soll, dass die erst kurz vor dem Event ausgestellte Genehmigung von maximal 250 Tausend Besuchern ausging! Selbstverständlich liegt die Verantwortung auch bei den Stadt.



Spambots sind nervig

Ein jeder der eine eigene Website hat, wird sich mit den Referrern beschäftigen. Das sind Anfragen von anderen Seiten, die eigentlich über einen Link auf die eigene Website entstanden sind. So ähnlich schreiben Blogprogramme auch Track- oder Pingbacks um eigene Artikel mit den verlinkten Artikeln anderer Blogs dort im jeweiligen Kommentar anzuzeigen. Damit erzeuge ich Traffic auf meine Seite, denn vielgelesene Blogs bringen mir durch meine Trachbackkommentare auch Leser hier.

Zurück zum Thema: beim durchsehen der Referrer für diesen Monat fallen mir immer öfter sinnlose Websiten auf, bei denen nichts von meiner Site verlinkt wurde, die aber dennoch als Referrer bei mir auftauchen. Verfolgt man den Link, kommt man zu einer absurde Seite, die mich überhaupt nicht interessiert. Tja, aber wem gehört die Seite? Wir schauen ins Impressum und finden eine Dame aus Sterzing in Italien. Sucht man nach dem Webseitenbetreiber findet man einen Herr Peter Wieland auch aus Sterzing. Hierzu findet man nach kurzer Suche einen Blogeintrag:

Man könnte dies eigentlich als ganz reinrassigen Referrerspam bezeichnen, es gibt ja keinen anderen Sinn als eben die “Werbebotschaft” zu überbringen,

und in den Kommentaren antwortet besagter Herr Wieland dann auch des öfteren. Auch im Blogartikel taucht die Serveradresse des Herrn Wieland auf, genau so wie bei mir:

jetzt wird man von referertrick.de auf http://www.sourceweb.eu weitergeleitet

Sourceweb brüstet sich jetzt damit “RefererTrick-Script Dies ist das originale Script von RefererTrick.com.” und verkauft dieses Script an jeden Deppen, der nun den ganzen Mist von vorne beginnen lassen kann.

So, jetzt hab ich also einen Lernresistenten Webseitenbetreiber, der meinen Server mit unerwünschtem Traffic vollmüllt. Was mach ich denn da?

#Heidelberg: die Amis gehn, die Schotten kommen!

Bwahaha! Das hat meinen Samstag im Stau gerettet: dieser schottenrocktragende Quadrider auf dem Weg in den Süden. Klasse!