Archive for the 'in eigener Sache' Category

Spambots sind nervig

Ein jeder der eine eigene Website hat, wird sich mit den Referrern beschäftigen. Das sind Anfragen von anderen Seiten, die eigentlich über einen Link auf die eigene Website entstanden sind. So ähnlich schreiben Blogprogramme auch Track- oder Pingbacks um eigene Artikel mit den verlinkten Artikeln anderer Blogs dort im jeweiligen Kommentar anzuzeigen. Damit erzeuge ich Traffic auf meine Seite, denn vielgelesene Blogs bringen mir durch meine Trachbackkommentare auch Leser hier.

Zurück zum Thema: beim durchsehen der Referrer für diesen Monat fallen mir immer öfter sinnlose Websiten auf, bei denen nichts von meiner Site verlinkt wurde, die aber dennoch als Referrer bei mir auftauchen. Verfolgt man den Link, kommt man zu einer absurde Seite, die mich überhaupt nicht interessiert. Tja, aber wem gehört die Seite? Wir schauen ins Impressum und finden eine Dame aus Sterzing in Italien. Sucht man nach dem Webseitenbetreiber findet man einen Herr Peter Wieland auch aus Sterzing. Hierzu findet man nach kurzer Suche einen Blogeintrag:

Man könnte dies eigentlich als ganz reinrassigen Referrerspam bezeichnen, es gibt ja keinen anderen Sinn als eben die “Werbebotschaft” zu überbringen,

und in den Kommentaren antwortet besagter Herr Wieland dann auch des öfteren. Auch im Blogartikel taucht die Serveradresse des Herrn Wieland auf, genau so wie bei mir:

jetzt wird man von referertrick.de auf http://www.sourceweb.eu weitergeleitet

Sourceweb brüstet sich jetzt damit “RefererTrick-Script Dies ist das originale Script von RefererTrick.com.” und verkauft dieses Script an jeden Deppen, der nun den ganzen Mist von vorne beginnen lassen kann.

So, jetzt hab ich also einen Lernresistenten Webseitenbetreiber, der meinen Server mit unerwünschtem Traffic vollmüllt. Was mach ich denn da?

Sammeln für #BP

Natürlich hab auch ich ein Profil in so einer Karrierenetzwerkkiste wie Xing.

So, und die BP-Sache nervt natürlich auch da so einige Leute. Es gibt also bei Xing eine ganze Menge Interessengruppen. Eine davon nennt sich “Querdenker” (wohl mit eine der größten Gruppen). Querdenker (hier die Seite im Internet) bin ich logischerweise auch. Intelligalent sowieso. Und besser als alle anderen auch. Weiß ich doch.

Egal. Trotz allem Widerspruch und aller menschelnder Ungereimtheit, die beim Ego so auftreten kann, hat dort _dieses Mitglied hier_ eine Frage ins Forum gestellt die ich ganz wichtig fand:

Thread bei Xing/Die Querdenker

Vor allem deswegen, weil es bisher noch nicht gelungen ist, trotz Mitgliedern in dieser Gruppe von ca. 70. Tausend (!)  und ‘ner ganzen Tüte voller Werbe-/Medien-/Politik-/ und sonst wie Netzwerkprofis hierzu anscheinend (falls doch, schreibt es)  mal was Anständiges auf die Beine zu stellen. Ein weiteres Mitglied hat hierzu eine – wie auch immer gemeinte – Antwort gehabt, deren Umsetzung ich als “Aktion” für gnadenlos gut halte.

Deswegen geht ein etwaiges Copyright auch ganz klar an den Herrn X. (den ich gerne hier verlinke, wenn er es wünscht).

Nun, und ich greife die Idee auf und will mal sehen was draus wird:

Die Aktion “Sammeln für #BP”

Deswegen bitte ich Euch, verlinkt auch diese Aktion in Eure Blogs, bastelt Euch Sammeldosen, oder macht was Eigenes.

Mal sehen was für das Thema “Sammeln für #BP” so alles zusammenkriegen und ob das Thema in den großen Medien endlich mal wahrheitsgemäß verarbeitet wird.

Update: also, ich will tatsächlich kein Geld sammeln, ich will nur die Aktion machen, damit BP ein Thema bleibt. Was soll ich denn mit der ganzen Kohle ;-) ?  nachdem man auch der Meinung sein kann, Geld sammeln macht doch Sinn, möchte ich mich da jetzt nicht so festlegen.

Außerdem: gemäß den Xing Datenschutzbestimmungen kann so eine “Weitergabe” an Dritte knifflig sein. Der Threadersteller hatte kein Problem damit, dass ich ein Blogeintrag mache, der Ideengeber zur Sammeldose hatte eine Weitergabe von Textteilen per Googlesuche explizit per Xing-Funktion ausgeschlossen. Deswegen hab ich auch nur einen Screenshot genommen und keine Textauszüge (sollte so in Ordnung sein). Falls jemand damit ein Problem hat, fliegt die Quelle eben ganz raus.

#Streetview, #Googlebashing und #CDU #Internetexperten

Ah!, Na ich freue mich sehr, wenn meine Artikel konstruktiv verlinkt werden. Durch den Blogartikel bei Pro-Streetview hier wurde ich auf das allgemeine Google-Bashing aufmerksam. Ja, Apple wird auch gebasht seit dem das iPad seinen Siegeszug angetreten hat, und da liegen die Gründe ja auch klar und deutlich offen:

Die etablierten Medien, die sich aus den Netzen der alten Wirtschaftler und deren Philosophie “Wegelagerei”, bzw. Schmarotzertum entwickelt haben, sind nicht in der Lage zu verstehen, dass ihre Zeit vorbei ist. Deswegen versuchen sie und die von ihnen finanzierten Politiker-Büttel mit sagenhaften Methoden ihren vererbten Status Quo beizubehalten.

So. Nun aber wieder zurück zum Thema: Wer ist denn eigentlich der “Internetexperte” Herr “Michael von Abercron”?

abercron.jpg

Auf seiner eigenen Seite lässt sich was von Chemie und Landwirtschaft herauslesen. Bei google zeigt sich, dass er 2006 eigentlich in Frankfurt lebte und einen Bohei darüber hatte, ob er nun Elmshorner Stadtrat bliebe, oder nicht. Aus einer aktuellen Meldung kann man erkennen, dass er noch Stadtrat dort ist und er sich nicht zur Bürgermeisterwahl stellen will (das wird er auch sicherlich nicht tun, denn jetzt hat er viel mehr Einfluß und Macht). Es gibt eine Netzwerker-Veranstaltung in 2009, wo er dabei war und hier findet sich auch eine etwas interessantere Information über den Herrn Dr.

Er ist:

  • “Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrats der CDU in Schleswig-Holstein
  • Persönlicher Referent im Wahlkampfteam von Volker Rühe (!Eins11)
  • Landesgeschäftsführer der CDU Schleswig-Holstein
  • Geschäftsführender Gesellschafter der med logistik Service GmbH Elmshorn
  • Leiter Ministerbüro im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume Schleswig-Holstein”

Tatsächlich kann ich hier nicht erkennen, wie er der in den Lübecker Nachrichten dargestellte “Internetexperte” sein soll. Das wird umso deutlicher, wenn man sich einen Absatz aus dem genannten Artikel mal ansieht:

“Speziell in ländlichen Regionen sei die Verschlüsselung von Funknetzen kaum verbreitet (1). Doch selbst wer sein W-Lan mit einem Passwort codiert habe, müsse die rechtliche Sicherheit bekommen, dass sein Anschluss nicht ohne sein Wissen registriert und im Internet verzeichnet werde (2) . „Wir wollen, dass jedes gewerbsmäßige (3) Kartographieren oder planmäßige Erfassen privater Funknetzdaten ohne die vorherige Zustimmung der Betroffenen verboten wird“, fordert der CDU-Politiker.”

(1) Wer heutzutage noch unverschlüsselte WLAN Netze laufen lässt (also ganz einfach vom Thema Null Ahnung hat), ist angesichts der langen Diskussion und der aktuellen Rechtsprechung nicht nur unfähig, sondern fahrlässig. Und das gilt auch für die ureigene Wählerschaft des Herrn Abercron auf dem Lande.

(2) Wofür brauche ich eine rechtliche Sicherheit für mein verschlüsseltes WLAN Netzwerk? Bei uns im Haus laufen alleine fünf Netzwerke über zumeist “Dlink XY” oder “Fitz WLAN YZ”. Was bringt mir diese Information? Wozu brauche ich das Wissen, dass meine Nachbarn ihren Fernseher mit einem Adhoc-Netz per Funk verbunden haben? Das ich mich mit dieser Forderung bei der unwissenden Wählerschaft wichtig machen kann, ist die einzige Begründung die plausibel ist.

Ah, und bei (3) bestärkt sich meine Plausibilitäts-Annahme: es gilt für “gewerbsmäßiges Kartographieren oder planmässiges Erfassen”. Es geht nicht um anonyme private Autos in denen einer mit ´nem Netbook und ´ner WLAN Karte sitzt. Zwar verschwurbelt der Politiker in dem Artikel ein “weitergehendes Interesse” an den Daten von Googles Streetview, aber sollte dies nicht gewerblicher Natur sein, bleibt ja nur die kriminelle Absicht einer Privatperson dahinter. Aber er ist nur gegen “gewerbsmäßiges Erfassen”. Der hat doch selbst gar keine Ahnung, was er da redet.

Zusammengefasst “labert” da nur wieder einmal einer wahlpropagandistische Unwahrheiten seinen ahnungslosen Bauernwählern entgegen, ähnlich der von-der-Leyenschen Zensurgesetz-Kipo-Hetze, die sich an hahnebüchenenen und zusammengelogenen Argumenten überschlug, was aber die ureigene Internetausdruckerwählerschaft überhaupt nicht interessierte.

Da gehe ich also mit dem Verfasser dieses Artikels überein.

Bei seiner Nähe zu den Kassen seiner CDU (siehe Aufzählung oben) sollten wir uns den Namen merken und ihn dann wieder aus der Versenkung holen, wenn mal wieder einer von der schwarzen Pest wegen unsauberer Geldwäsche und Spendengeldskandalen verurteilt wird.

Es geht weiter

…wenn auch sporadisch und langsamer. Aber die Diskussion um Hartz IV und der FDP lässt mich mal wieder würgen und die Faust in der Tasche ballen:

Hier ein Zitat aus den Nachdenkseiten (eine beispielhaft für sehr sehr viele Blogs in diesen Tagen):

“Um was geht es letztlich bei dieser Meinungsmache?

Sie können es bei jedem Blick in die Medien selbst beobachten: Die Finanzkrise, die Wirtschaftskrise, eine aktive Wirtschaftspolitik zur Linderung der Arbeitslosigkeit, alle diese zentralen politischen Themen kommen nicht mehr vor. Man hat die öffentliche Debatte von der zunehmenden Armut und vor allem von der Umverteilung von unten nach oben abgelenkt und auf einen Verteilungskonflikt zwischen Niedrigverdienenden und Arbeitslosen gelenkt.
Es war schon immer der Trick der Herrschenden, den Zorn der Beherrschten auf den Klassenkampf im Armenhaus zu lenken.”

Nicht zu verachten, auch die Liste der Nebeneinkünfte von unserem neuen Außenminister. Die FDP ist wirklich die Partei, die sich auf schamloseste und rüpelhafteste Weise mit den Problemen der Bevölkerung auf ihre Weise abgeben. Korrupte und abhängige Wirtschaftsmarionetten mit inhumanen, neo-kapitalistischen Philosophien, so deutlich auf die eigene Macht und ihre verderbte Korruption versessen, dass es mich unendlich wütend macht.

Ein Glück, dass ich diesen Abschaum nicht gewählt habe. Und ein Glück scheint es zu sein, dass der Bluff schnell aufgeflogen ist.

Wie geht es weiter?

Wie geht es weiter?

Die Wahlen sind rum, der Urlaub ist rum. Dieses Blog hatte mir selbst sehr geholfen meine Verzweiflung zu kanalisieren. Deswegen hatte ich fast täglich mehrere Einträge eingestellt, die sich mit unserem Land und der Politik sowie der künftigen Politik und vor allem der Ethik beschäftigten.

Nun bin ich müde. Vor meinem Urlaub war ich auch müde. Nun aber bin ich zu müde zum bloggen. Lese ich die Nachrichten, bzw. reflektierende Blogs wie z.B. Fefe oder andere so kribbelt es zwar in den Fingern aber ich spüre eine Ernüchterung. Nicht unwesentlich dazu beigetragen hat unser Urlaub in Griechenland und die Einstellung, die man zum Leben bekommt, wenn man mal ein paar Tage am Meer verbringt. Das Meer hat seine eigene Philosophie. Das Meer ist unaufhaltbar. Das Meer ist wie das Leben.

Und deswegen will ich jetzt aufhören, diesem Zwang nachzukommen, die Welt kommentieren zu müssen. Meine anfänglichen Hoffnungen, dass man über ein Blog einen Sprung in die Öffentlichkeit machen kann und somit in der Lage ist etwas zu ändern, sind ein Stück weit zerstört, ganz will ich diese Überzeugung aber noch nicht ablegen.

Also reduziere ich _das hier_ auf _mein Blog_. Und Blogger bin ich ja nun mal nicht. Wer sich ein Bild machen will – über unser Land – der kann dies – wohl noch zu Zeit relativ unbehelligt – über das Internet tun, so wie man es tut, wenn man bloggt. Ich mach das auch, aber ich blogge erstmal nicht mehr (so viel).

Prozess wegen Ärger beim G8 Gipfel

Gegen meine beiden Entlastungszeugen, die zum Zeitpunkt der angeblichen Tat permanent in meiner Nähe waren, wurde zwischenzeitlich ebenfalls ein Verfahren eröffnet: Ihnen werden Falschaussagen vor Gericht vorgeworfen.”

Ich schreibe ausdrücklich nicht jedem Aufruf folgend etwas in mein Blog. Mir geht es auch nicht darum, ob Nicole Schuld ist oder nicht. Es geht nur darum, dass der Legislative klar ist, dass es eine aufmerksame Öffentlichkeit gibt. Und das sichergestellt wird, dass Nicole alle rechtsstaatlichen Mittel weiterhin erhalten wird und nicht – so wie es scheint – entlastende Zeugen durch Einschüchterung stumm gemacht werden und so das Verfahren seine Rechtsstaatlichkeit verliert.

Falls Nicole das Geld ausgeht um weitere Prozesse zu führen, so bin ich gerne zu einer Spende (und einem Spendenaufruf) bereit.


Die Schwäche der Blogger

Hier läuft gerade ein ziemlich leidiger Film ab. Leidig deswegen, weil “wir” es bis ins Morgenmagazin, bis in die Printmedien, bis in neue Parteien und somit in den Wahlkampf, in unsere Gesellschaft geschafft haben.

Und jetzt das: ein – wohl gutgemeinter – Ansatz einiger weniger Blogger, ein Internet Manifest aufzustellen geht voll nach hinten los. Mich würde das normalerweise überhaupt nicht interessieren, denn Blogging ist weder etwas, mit dem ich Geld verdiene, noch etwas, was ich unbedingt machen muss. Ich lese die Dinger ansonsten nicht mal intensiv. Für mich gelten meine Motivatoren und die beziehen sich auf unsere Zukunft und darauf einen Einfluß zu haben und haben zu können. Als Fixpunkt habe ich mir vorerst die Wahlen im September gesetzt, was danach kommt, weiss ich noch nicht. Mein Leben findet mehrheitlich deutlich außerhalb des Internets statt.

Auszugsweise beziehe ich hier nochmal zu der bescheuerten Schmutzkampagne der Blogger Stellung (in dem ich aus meinem Kommentar bei netzpolitik.org zitiere):

“Lasst uns – verdammt noch mal – wenigstens jetzt – zusammenhalten. Hört auf Euch/uns gegenseitig zu schwächen und uns „für die“ lächerlich zu machen. Gebt „denen“ nicht den ernüchternden Einblick „denen geht es auch nur ums Geld“. (…)…gerade jetzt ein ganz schlechter Zeitpunkt. Und wenn Eure Motivation Dinge zu schreiben und zu offenbaren zu sehr mit dem Zwang damit Geld zu verdienen zusammenhängt, dann lasst es besser bleiben, denn dann korrumpiert Ihr die Idee und die Kraft die hinter diesem Weg in die Öffentlichkeit treten zu können steckt.”

Ach so, die Schwäche der Bloggerszene..ja, welche ist das denn….Eitelkeit….eine ganz menschliche Angelegenheit. Und einige Kritiken des Manifests beziehen sich auf konkret auf dieses Problem. Vollkommen zurecht. Aber heute ist kein Platz für Eitelkeiten. Es geht um unsere Zukunft.

Eine bildliche Zusammenfassung (so wie ich sie sehe) habe ich hier nochmal als Mindmap dargestellt. Es geht um Ehrlichkeit.
The reality about internet manifests on Twitpic

Retweet yourself

Ehrlich gesagt: ich bin bei dieser RT-Sache auch noch nicht durchgestiegen (gut, ich halte da drüber ja auch keine Vorträge ;-)

World of Warcraft: Cataclysm

Die Druiden der Welt verspüren kommendes Unheil. Krenn, der alte Taure durchstreift die Welten um die mögliche Ursache zu erforschen. Etwas ist unruhig geworden. Ein Ausbruch steht bevor.

Die alten Kontinente werden verändert, Fliegen überall möglich…hua! Ich freu mich drauf…

nicht vergessen: am 17. September zum Bürgerbüro gehen

Deswegenhttp://www.optoutday.de/