Ah!, Na ich freue mich sehr, wenn meine Artikel konstruktiv verlinkt werden. Durch den Blogartikel bei Pro-Streetview hier wurde ich auf das allgemeine Google-Bashing aufmerksam. Ja, Apple wird auch gebasht seit dem das iPad seinen Siegeszug angetreten hat, und da liegen die Gründe ja auch klar und deutlich offen:
Die etablierten Medien, die sich aus den Netzen der alten Wirtschaftler und deren Philosophie “Wegelagerei”, bzw. Schmarotzertum entwickelt haben, sind nicht in der Lage zu verstehen, dass ihre Zeit vorbei ist. Deswegen versuchen sie und die von ihnen finanzierten Politiker-Büttel mit sagenhaften Methoden ihren vererbten Status Quo beizubehalten.
So. Nun aber wieder zurück zum Thema: Wer ist denn eigentlich der “Internetexperte” Herr “Michael von Abercron”?
Auf seiner eigenen Seite lässt sich was von Chemie und Landwirtschaft herauslesen. Bei google zeigt sich, dass er 2006 eigentlich in Frankfurt lebte und einen Bohei darüber hatte, ob er nun Elmshorner Stadtrat bliebe, oder nicht. Aus einer aktuellen Meldung kann man erkennen, dass er noch Stadtrat dort ist und er sich nicht zur Bürgermeisterwahl stellen will (das wird er auch sicherlich nicht tun, denn jetzt hat er viel mehr Einfluß und Macht). Es gibt eine Netzwerker-Veranstaltung in 2009, wo er dabei war und hier findet sich auch eine etwas interessantere Information über den Herrn Dr.
Er ist:
- “Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrats der CDU in Schleswig-Holstein
- Persönlicher Referent im Wahlkampfteam von Volker Rühe (!Eins11)
- Landesgeschäftsführer der CDU Schleswig-Holstein
- Geschäftsführender Gesellschafter der med logistik Service GmbH Elmshorn
- Leiter Ministerbüro im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume Schleswig-Holstein”
Tatsächlich kann ich hier nicht erkennen, wie er der in den Lübecker Nachrichten dargestellte “Internetexperte” sein soll. Das wird umso deutlicher, wenn man sich einen Absatz aus dem genannten Artikel mal ansieht:
“Speziell in ländlichen Regionen sei die Verschlüsselung von Funknetzen kaum verbreitet (1). Doch selbst wer sein W-Lan mit einem Passwort codiert habe, müsse die rechtliche Sicherheit bekommen, dass sein Anschluss nicht ohne sein Wissen registriert und im Internet verzeichnet werde (2) . „Wir wollen, dass jedes gewerbsmäßige (3) Kartographieren oder planmäßige Erfassen privater Funknetzdaten ohne die vorherige Zustimmung der Betroffenen verboten wird“, fordert der CDU-Politiker.”
(1) Wer heutzutage noch unverschlüsselte WLAN Netze laufen lässt (also ganz einfach vom Thema Null Ahnung hat), ist angesichts der langen Diskussion und der aktuellen Rechtsprechung nicht nur unfähig, sondern fahrlässig. Und das gilt auch für die ureigene Wählerschaft des Herrn Abercron auf dem Lande.
(2) Wofür brauche ich eine rechtliche Sicherheit für mein verschlüsseltes WLAN Netzwerk? Bei uns im Haus laufen alleine fünf Netzwerke über zumeist “Dlink XY” oder “Fitz WLAN YZ”. Was bringt mir diese Information? Wozu brauche ich das Wissen, dass meine Nachbarn ihren Fernseher mit einem Adhoc-Netz per Funk verbunden haben? Das ich mich mit dieser Forderung bei der unwissenden Wählerschaft wichtig machen kann, ist die einzige Begründung die plausibel ist.
Ah, und bei (3) bestärkt sich meine Plausibilitäts-Annahme: es gilt für “gewerbsmäßiges Kartographieren oder planmässiges Erfassen”. Es geht nicht um anonyme private Autos in denen einer mit ´nem Netbook und ´ner WLAN Karte sitzt. Zwar verschwurbelt der Politiker in dem Artikel ein “weitergehendes Interesse” an den Daten von Googles Streetview, aber sollte dies nicht gewerblicher Natur sein, bleibt ja nur die kriminelle Absicht einer Privatperson dahinter. Aber er ist nur gegen “gewerbsmäßiges Erfassen”. Der hat doch selbst gar keine Ahnung, was er da redet.
Zusammengefasst “labert” da nur wieder einmal einer wahlpropagandistische Unwahrheiten seinen ahnungslosen Bauernwählern entgegen, ähnlich der von-der-Leyenschen Zensurgesetz-Kipo-Hetze, die sich an hahnebüchenenen und zusammengelogenen Argumenten überschlug, was aber die ureigene Internetausdruckerwählerschaft überhaupt nicht interessierte.
Da gehe ich also mit dem Verfasser dieses Artikels überein.
Bei seiner Nähe zu den Kassen seiner CDU (siehe Aufzählung oben) sollten wir uns den Namen merken und ihn dann wieder aus der Versenkung holen, wenn mal wieder einer von der schwarzen Pest wegen unsauberer Geldwäsche und Spendengeldskandalen verurteilt wird.
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