Scheint ähnlich zu laufen, wie bei dem Generationenproblem, dass die Internetausdrucker mit den Jungen haben: was man nicht versteht und mit was man sich auch nicht beschäftigen will, bzw. kann, dass muss verboten werden. Dazu werden die Medien standardmässig verwendet: Lügen und Übertreibungen rechtfertigen dann jeglichen Einsatz um die bürgerliche Masse hinter sich zu wissen. Doch ähnlich wie 68 ist diese Diskrepanz nun zu unterschiedlich, als dass sich die alten Gangarten noch weiter rechtfertigen liessen: die Jugend wird zur kritischen Masse, begehrt auf und bewirkt Bewegung im System…
Besonders interessant sind die Kommentare auf der Homepage der RNZ.de:
LESERMEINUNG Beitrag schreiben
Von benek am Samstag, 11.07.2009 um 18:18 Uhr
Stadt untersagt illegalen Boxkampf
Das ist ja übertrieben auf höchstem niveo
ich wohne hier in der probsterwald siedlung
und vertrete die ganzen Jugendlichen von pw
und kann dazu nur sagen das die ganze story hochgeschaukelt wurde.
Im grunde war es gedacht mit diesem Event das in Probsterwald bisschen leben wieder kommt, da ja die Stadt den gesamten Spielplatz, tischtennis-platte, Basketballkorb, Fussball Tore etc…entfernt hatte.
Die Box-Kämpfe waren eher mehr als Show und unterhaltung gedacht als das es um etwas geht, das man solange boxt bis einer umfällt ist gelogen. Es wurde mit grosser vorsicht geboxt.
Ich finde es nur lächerlich das die Stadt mit einem ganzen Einsatzkommando kommt…
wir haben kein Platz mehr wo wir frei gehen können weil wir ohne besonderen Gründen immer wieder nach hause oder aufs feld geschickt werden, obwohl wir da wohnen ??
die Fasanarie (Stadtteil Leimens) kriegt überall plätze, jugendtreffs, Sportplätze etc… während im Probsterwald alles entfernt wird und die Kinder kein Platz haben sich auszutoben etc… meint die Stadtverwaltung lächerlich: “Auf dem Feld habt ihr einen Spielplatz bekomm.” der ist oft geschlossen und bietet zu wenig möglichkeiten.
Man sollte sich daher Gedanken machen etwas bei uns einzurichten einen kontainer für jugendliche oder ähnliches….Gruss Benek (Sprecher der Jugendlichen aus PW)
Auf diesen Beitrag antworten
Von Steven am Samstag, 11.07.2009 um 22:15 Uhr
Stadt untersagt illegalen Boxkampf
Vor allem das es bei uns im probsterwald ruhiger ist als in der fasanarie die polizei und die stadt sollten sich lieber mal darum kümmern und sich informieren!!
Dort wurde vor kurzem ein älterer herr abgestochen und was nützt es ich habe de polizei seit dem nicht mehr gesehen streife fahren obwohl wir doch für die sogenannte präsenzfahrten Steuergelder zahlen müssen!!
Ach ja noch was von Käfigkämpfen und sonstwas war nie die rede wenn dann habe man sich im internet einen üblen scherz erlaubt wenn man nicht mehr boxen wollte wurde der kampf beendet und fertig ich wohne mein lebenlang in der probsterwaldsiedlung und früher hatten wir alles und jez nichts mehr und keine perspektive warum ist das soo??? Ich rate der stedtverwaltung auch mal an zu recherchieren bevor die unterführung erbaut wurde war noch alles normal aber das sieht keiner so naja bei fragen stehe ich gerne z verfügung wir haben uns lange genug unterdrücken lassen jetzt ist die zeit sich dagegen zu wehren!!!!!!!!!
Auf diesen Beitrag antworten
Von Rocho am Sonntag, 12.07.2009 um 22:35 Uhr
Stadt untersagt illegalen Boxkampf
Das macht wirklich Spaß, was da in YouTube eingestellt worden ist! Und klar: Das wird sofort verboten.
Nicht verboten: Echtes Boxen mit Blut, zahlendem Publikum und schmierigen “Promis” , großkalibrige Feuerwaffen, 2m hohe Hecken aus Tuja.
Ej Mann, wia sind doch in Doischlan!
Auf diesen Beitrag antworten
Von Hein Muck am Montag, 13.07.2009 um 07:48 Uhr
Re: Stadt untersagt illegalen Boxkampf
Stadt untersagt illegalen Boxkampf
Zitat:
Öffentlich zur Sprache brachte das Ganze Johann Hack bei der gemeinderätlichen Sondersitzung am Donnerstagabend. Er wusste auch von einem Käfig, in dem geboxt würde und zwar so lange, bis einer sich nicht mehr muckse.
Zitat Ende
Glückwunsch der Stadt Leimen zu einem Stadtrat mit soviel Fantasie.
Solche Leute braucht das Land!!!
MfG
Hein Muck
Es gibt aber glücklicherweise schon weitere Meldungen, die mich doch ein wenig beruhigen: es scheint tatsächlich ein Interesse der Gemeindevertreter für Gespräche zu geben. Hoffentlich ist das auch ernst gemeint.
Letzte Kommentare