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Nato will Mikrowellen gegen Afrikaner einsetzen

Unglaublich: weil ihre schwere Waffe auf Schiffen gut eingesetzt werden kann, bietet sich die “Piratenproblematik” ja mal zum ausprobieren neuer Waffentechnologie an. Warum geht ihr nicht direkt in die Dörfer und stellt die Dinger da auf?

He, wenn ich meine Villa beschützen will, die Politik so weitermacht und in 10 jahren der Mob auf der Strasse ums Überleben kämpft und diese Zombies dann an meinen Bestand wollen, dann werde ich so eine Waffe auf dem Dach meines Hauses in der “tödlichen” Variante aktivieren. *kopfschütteln*

Zuerst fangen die aber bei den Arbeits- und Sozialämtern an. Wenn einer muckt, drückt die Sachbearbeiterin den Knopf und “bruzzel”…

Beitrag zum Wahlkampf

Wahlkampf. Das bedeutet dem Wähler in spe ständig dieselbe Meinung darzustellen. Ständige Wiederholungen, konsequentes Ignorieren jeglicher Gegenargumente (oder gar der Beleg der Lüge), Aussitzen medienaktiver Reaktionen bis zum Wahltag.

Genau sowas erleben wir gerade. Wer sich mit der Wahl ernsthaft auseinandersetzt, d.h. wer sowohl die klassischen Medien, Zeitungen und Fernsehen (Wahlplakate nicht zu vergessen) beobachtet _und_ sich auch im Netz über die Medienseiten und Blogkommentare informiert, dem fällt sehr deutlich eine Front auf:

Diese Front, ich will sie eben so nennen, umfasst zum einen die aktive, andauernde Kommentierung und Meinungsäußerung, ja, Aufklärungsbemühungen der Bloggerszene, bzw. der Kommentatoren der klassischen Zeitungen im Netz und zum anderen die ignorant wirkende, bornierte Desinformation der Wählerschaft durch die Politik.

Die Politik als Ganzes verfällt in eher aktionistisch wirkende Einzelmaßnahmen. Jeder ambitionierte Politiker äußert seine eigene Meinung, wird dafür entweder gerüffelt, gegenargumentiert oder erhält Zustimmung. Deutlich wurden in den letzten Tagen mehrere: so zum Beispiel Frau Zypries, die einen Job in der Wirtschaft anstrebt, falls es nix mit der politischen Karriere wird, Herr Thomas de Maziere, der will Innenminister werden und Baron von und zu Guttenberg empfiehlt sich – sehr medienwirksam – sowohl für den Wirtschaftsminister, für den Familienminister als auch für den Finanzministerposten. Auf der Rückbank der Provinz hatte sich ein Bremer Grüner geäußert, eine Frau Scheswig wollte Frau von der Leyen kopieren und die wiederum verdeutlicht am allerbesten, wie ignorant und eingeschränkt man sein muss, um seine elitär-familiären Bestandswahrungs- und Vermehrungsbestrebungen auf politischer Ebene sicher zu stellen.

Währenddessen heutzutage Leute fristlose Entlassungen erhalten, weil sie privates Handy am firmeneigenen Stromnetz aufladen, bleiben oder kommen Personen in politische Ämter und Funktionen, deren Vita oder Arbeitsleistung krass unverhältnismäßig zu ihrem Anspruch auf das Innehaben der Machtposition ist.

Hier wären zum Beispiel die oben genannten Politiker auf zu führen, eine Ministerin in Nordrhein-Westfalen, deren Untergebener Staatsanwalt „Balderich“ genannt wird, ein Finanzminister, der medienwirksam die Steueroasen trockenlegen will, während dessen er Koryphäen wie einen Jörg Asmussen in Schlüsselpositionen bringt, wo solche Leute dann jahrelang den Untergang des Bankenwesens vorbereiten können. Nicht zu vergessen, eine Kanzlerin, die seit einigen Jahren die Asse-Problematik kannte, nun aber die Aufklärung bis nach den Wahlen verhindern will.

Für den informierten Leser und Wähler stellt sich dieses „Theater“ wie ein Versuch einiger dar, um jeden Preis an den Machtpositionen zu bleiben.

Die Art und Weise wie in den Medien Themen aufbereitet, oder eben nicht aufbereitet werden, erzeugen den – nicht neuen – Eindruck, dass da andere Kräfte am Werk sind.

Die andauernde Panikmache der Bevölkerung für die Impfungen der Schweinegrippe sind so ein Beispiel. Als Bürger fühlt man sich manipuliert und belogen. Ob das früher schon so war, mag sein, ist für diesen Kommentar aber uninteressant, denn „aktiviert“ wurde ich – zu meiner eigenen Schande – erst durch die Diskrepanzen in der Politik in den letzten Monaten.

Nachdem ich seit Monaten mit einem schlechten Gewissen und unguten Gedanken über unsere Zukunft, und vor allem die Zukunft meines kleinen Sohnes beschäftigt war, nicht wusste ob ich einer Partei, einer ökologischen Gruppierung oder einem gemeinnützigen Verein beitreten sollte, hatte ich mein Schlüsselerlebnis auf der Heimfahrt im Zug.

Mir gegenüber saß ein offensichtlich für Attac tätiger junger Mann, der sich Material für eine anstehende Veranstaltung durchlas. Eine spätere Recherche im Internet belegte meine Einschätzung. Gerne hätte ich mit diesem Mann ein Gespräch angefangen, hätte jemanden zum diskutieren, nein besser, zum „teilen“ gehabt.

Die Nato-Problematik mit Georgien, der Einfluss des Westens in den Iran, die Terrorangriffe der Amerikaner auf den Irak, der Freibrief der Banken, die Einflüsse der Wirtschaft in die Politik (Impfempfehlungen bei der Schweinegrippe, Patente auf das Leben durch Monsanto, Verschleierungen der Lebensmittelindustrie, usw.), der wachsende Einfluss der Zensur auf eigenständig zu nutzende Informationen wie das Internet, das stete Verschweigen der Kosten für Pensionen der Beamten, Angstmacherei auf Terrorismus und die Achsen den Bösen, das Zerbrechen des Gesundheitssystems, Verschuldung künftiger Generationen, Hexenjagden wie Schweinegrippeviren und Stoppschilder, all diese Dinge – und das sind nur ein Teil – erzeugen in mir den Eindruck der Wehrlosigkeit.

Politischen Einfluss kann man nur nehmen, wenn man durch Netzwerke (also durch Lobbyismus, familiäre Herkunft oder Protektionismus) an die entsprechenden Stellen „gehievt“ wurde.

Das kleine Kreuz interessiert auch niemanden, außer man wählt Außenseiterparteien. Von denen gibt es – immerhin – die Piratenpartei als Alternative zu den etablierten Parteien.

Die Linke steckt voller alter SED-Machenschaftler und die Regierungsparteien haben bewiesen, dass das alte Stasidenken in das Gesellschaftssystem nahtlos und vor allem – lautlos – aufgenommen werden konnte. Dennoch war die Rede Oskar Lafontaines für mich ausschlaggebend über ein Kreuz bei denen nachzudenken. Ich werde aber wohl ausschließlich die Piraten wählen. Das ist das einzige Zeichen, was ich machen kann.

Und noch dieses Blog hier erstellen.

Das Problem der Wahl wird leider sein, dass – nachdem sich die SPD, zu Recht mittlerweile aus dem Rennen geschossen hat – die CDU mit Sicherheit Regierung sein wird. Dann werden Personen, die in „meiner Welt“ sofort keine Machtpositionen mehr inne haben dürften, wie von der Leyen, Schäuble, de Maziere, Merkel und Konsorten, Ihre Ideen zu Gesetzen machen, werden die Grundrechte einschränken und die Verfassung schänden. Und wir werden zuschauen müssen. Der Weg in die Hölle ist voller guter Vorsätze.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Das Internet ist das einzige verbliebene freie Informationsmedium für den selbstständig denkenden Bürger.

Das Internet ist aber nicht einfach nur zu konsumieren. Man muss sich mit den Themen auseinandersetzen, die man recherchiert. Man darf nicht alles glauben. Man lernt zu denken.

Das Internet ist eine Gefahr für die bestehenden Machtstrukturen. Die Wirtschaft beeinflusst die Politik, die Politik und die Wirtschaft beeinflussen die Medien. Immer mehr Menschen informieren sich selbst, werden misstrauisch, glauben nicht mehr alles, was ihnen dargestellt wird. Immer mehr Menschen sind miteinander verbunden, können recherchierte Informationen zusammenbringen, machen selber Meinungen und beeinflussen damit auch die Medien.

Immer mehr Menschen informieren auch die anderen Menschen, die bisher nur das Zusehen und das Konsumieren gewohnt sind. Die Macht der Meinungsbildung rinnt der Politik aus den Händen. Die Horde lässt sich nicht mehr führen.

Irgendwo las ich mal: man braucht nur etwa 7% der Bevölkerung zu aktivieren, um den Rest, die große Masse, mit zu bewegen. Diese 7% sind die „kritische Masse“.

Mitunter wurde meine Generation (die C64er?) als „politikverdrossen“  dargestellt. Dem kann ich – vor allem seit den letzten Wochen – nur entgegenwerfen:

„Ihr werdet euch noch wünschen wir wären politikverdrossen.“

PS: Der Leser glaubt nicht, dass er Masse, Menge sein kann? Dann empfehle ich ihm ein Buch zu lesen, dass der Vater von Ursula von der Leyen geschrieben hat: „Der Staat – Idee und Wirklichkeit, Grundzüge einer Staatsphilosophie“.

“Die Volksherrschaft, vor allem die unmittelbare, ist wesensmäßig so geartet, dass die Entscheidung nicht durch die Einsicht der Einsichtigen, sondern durch das durchschnittliche Maß an Einsicht bestimmt wird, das der Mehrheit eignet.” Sowieso sei “der Massenmensch ohne rechte Seinsmitte”, meinte der spätere Ministerpräsident erkannt zu haben. “Er erscheint deshalb blass, farblos, ja im geistigen Sinne gestaltlos.”

Selten habe ich die Einstellung der „Elite“ zur alleinigen Befähigung der richtigen Entscheidungen und somit der alleinigen Kompetenz zur Innehabung der Machtpositionen („Hegemonie“) so klar belegt bekommen.

Macht das Kreuz bei den Piraten.

Tierschützer greifen die Pharmaindustrie an

Warum das Thema in den deutschen Medien nicht sonderlich aufgebauscht wird, ist merkwürdig. Auch die Bloggerszene ist nicht sehr aktiv. Schade!

“Eine Gruppe radikaler Tierschützer hat sich dazu bekannt, das Ferienhaus von Novartis-Chef Daniel Vasella in Österreich niedergebrannt zu haben. Auf einer Internet-Seite schildert die bisher unbekannte Organisation MFAH (Militant Forces Against Huntington Life Science) detailliert, wo sie die Brandsätze mit insgesamt 60 Litern Benzin platzierte.”

Novartis? Hatten die nicht auch was mit der Schweinegrippe zu tun? Ja, genau…

Wobei auch Roche mal mit diesem Labor zu tun hatte. Nachdem aber die Roche-Erben “unter Druck gesetzt wurden”, haben die die Zusammenarbeit beendet. Die SHAC macht auch deutlich, wer gerade angesagt ist:

SHAC Screenshot

Immer wieder erschreckend wie die Medien versuchen die wahren Terroristen als Opfer darzustellen. Ursache und Wirkung…

Interessant dieses Blog:

Vasellablog

der unbedarfte Leser beachte die Werbung von Google direkt unter dem Eintrag. *kopfschüttel* Für die SHAC Seite sollte man sich richtig Zeit nehmen, furchtbar! Nicht das ich grundsätzlich gegen Tierversuche bin, solange die aus medizinischen Gründen erforderlich sind. Aber für jeden Scheiss, nur des Profits wegen? Ich hasse das!

Die Bundeswehr in bestimmten Situationen in Innern…

Wenigstens haut er sich ehrlich vor der Wahl ins Abseits.

“Spätestens nach der Bundestagswahl wolle er dieses Thema wieder auf die Tagesordnung setzten. Diese Diskussion sei “nicht nur mit Blick auf das Ausland zu führen, sondern auch mit Blick auf bestimmte Situationen im Innern”.

Heutzutage muss man solchen Politikern dankbar sein, die ihre faschistoiden Pläne vor den Wahlen offen äußern. Problem ist nur, die CDU wird sicher über 30% kommen. Und dann haben wir den Salat. Freue mich schon auf 19-jährige Wehrpflichtige, die ihr G3 (heisst das mittlerweile G4?) auf Demonstranten richten dürfen. Spätestens jetzt sollte die Bundeswehr eine Freiwilligen-Armee werden. Dann haben die Politiker auch die willfähigeren Söldner.

SPD kopiert von der Leyen, nur jünger

Hab ich´s mir doch gedacht. Nachdem unklar war, wer Manuela Schwesig ist, gibt es jetzt wenigstens eine Aussage von ihr, so dass wir bewiesen bekommen, was wir zuvor sowieso schon angenommen hatten:

“Damit unterstützt Schwesig, die im Wahlkampfteam von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier für Familienpolitik zuständig ist, das Vorhaben von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU)”

Nachdem sie noch das hier sagt:

„Das Hin und Her haben zwei von der Union geführte Ministerien zu verantworten. Für diese Hängepartie habe ich nicht das geringste Verständnis. Das hält einen besseren Kinderschutz auf!“

ist klar, dass sie zum einen genauso eine Nullpfanne ist wie UVDL, zum anderen jetzt erst aus einem Loch gekrochen kommt, in dem sie noch nichtmal mitbekommen hat, dass die eigene Partei erkannt hat wie dämlich diese Idee der Sperren ist:

“Der SPD-Politiker Björn Böhning, der als Internet-Fachmann seiner Partei gilt, sagte der F.A.Z., die Debatte über Internetsperren habe „unserer Glaubwürdigkeit geschadet“. Er empfahl der SPD, ihre Haltung zu dem Gesetz nach der Bundestagwahl „zügig zu evaluieren“.”

Aber glaubt mal nicht, die tun das aus der Überzeugung an der Sache! Nee, Wahlkampf…. die vollen Eure Stimmen, mehr nicht.

Guttenberg de-Obama-isiert sich

Gut, das wir misstrauisch sind. Das war´s dann wohl mit unserem guten Glauben an die Ehrlichkeit und Kompetenz.

“Linklaters’ Anwälte waren an den größten Deals der Firmenwelt beteiligt. Weil die Zeit dieser Deals vorbei ist, beschäftigt sich die Großkanzlei jetzt mit den Folgen dieser Deals: Jetzt ist sie groß im Insolvenzgeschäft”

Der klassische Hecht im Karpfenteich, Fuchs im Hühnerstall, Wolf im Schafspelz, Bock als Gärtner, Politiker an der Macht. Fefe formuliert das auch sehr zutreffend.

Gute Idee gegen die Bankenkrise

“Die Zeiten der neoliberalen Mietmäuler sind keineswegs vorbei: Arbeitgeber und so genannte Experten empfehlen Lohnkürzungen als Krisenmedizin”

Einfach nur zum Kotzen!

Herrenmenschen und das Elterngeld

Ich muss mich schon fast schämen, dass auch ich in den Genuss des Elterngelds gekommen bin. Gut, ich fand schon, dass allein das Ausfüllen der nötigen Formularen eine gewisse „elitäre“ Anforderung hatte – meine Steuerberaterin (!) meinte, dass wäre doch ganz einfach, vielleicht bin ich auch einfach zu Assi um Formulare korrekt verstehen zu können.

Was von der Sache zu halten ist hat Volker Pispers wunderbar dargestellt. Der Mann ist übrigens einer von den letzten wirklich guten Satirikern hier im Land.

 

 

Nun gut, aber Ursula von der Leyen lässt mich einfach nicht in Ruhe und deswegen nutzt der moderne Mensch das Internet als Informationsmittel Nr. 1 weiter und findet zum Beispiel:

Einen Hinweis auf das Weltsystem der Familie Albrecht! Ja, Frau von der Leyen ist ja eine geborene Albrecht. Tochter des ehemaligen Ministerpräsidenten in Niedersachsen. Es gibt also genug zu lesen darüber. Frau von der Leyen hat ihren Job bzw. ihre Berechtigung in der Politik durch solche Seilschaften. Ich bin es leid! Immer wieder sind Schlüsselpositionen mit Netzwerklern und halbgaren Nachkömmlingen besetzt, die im verqueren Glauben aufgewachsen sind, dass an ihrem Wesen die Welt genesen solle.:

Ursula von der Leyen ist aber vor allem Christdemokratin aus vornehmem Hause. Sie hat nicht nur selbst sieben Kinder, sondern ist auch in einer Familie mit sieben Kindern groß geworden. Ihr Vater ist Ernst Albrecht, von 1976 bis 1990 CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen.

Albrecht ist der Ur-Ur-Enkel des reichen Bremer Kaufmanns und Unternehmers Ludwig Knoop. Mitte des 19. Jahrhunderts stieg Knoop durch den Aufbau von Spinnereien, Färbereien und Druckereien in Russland zu einem der reichsten norddeutschen Industriellen auf. 1877 verlieh ihm Zar Alexander II. den Titel des Barons. In Knoops Landsitz Schloss Mühlental gingen Fürsten, Prinzen und auch der preußische General Graf von Moltke ein und aus.

Diesen Lebensstil imitierte auch Ernst Albrecht. Als Ministerpräsident Niedersachsens umgab er sich gern mit Prinzen und Fürsten (u. a. Ernst-August Prinz von Hannover, Fürst Philipp Ernst zu Schaumburg-Lippe) sowie Monarchen aus aller Herren Länder (z. B. König Hussein und Königin Nur Al-Hussein aus Jordanien). Auch das Land regierte er wie ein Alleinherrscher. Die Presse nannte ihn abwechselnd “absoluter Herrscher des Leineschlosses”, “Harun Al Albrecht” und “Philosoph auf dem Welfenthron”.

Die euphemistische Bezeichnung “Philosoph” entspringt einem Buch, das Albrecht 1976 im nationalkonservativen Seewald-Verlag publizierte, Der Staat – Idee und Wirklichkeit, Grundzüge einer Staatsphilosophie. Er gibt darin seine Verachtung für demokratische Regeln und die breite Masse der Bevölkerung sowie seine Vorliebe für alttestamentarische Herrschaftsformen zum Besten.

Macht in den Händen eines Mannes von hohem sittlichem Niveau vermag unendlichen Segen zu stiften”, schreibt Albrecht. Denn: “Ein Mann mit Gott ist eine Majorität.” Und: “Wenn es gelingt überdurchschnittliche Menschen an die Herrschaft zu bringen, so vermögen Alleinherrschaft und Wenigenherrschaft eine bessere Ordnung zu errichten als die Volksherrschaft.”

“Die Volksherrschaft”, schnaubt Albrecht, “vor allem die unmittelbare, ist wesensmäßig so geartet, dass die Entscheidung nicht durch die Einsicht der Einsichtigen, sondern durch das durchschnittliche Maß an Einsicht bestimmt wird, das der Mehrheit eignet.” Sowieso sei “der Massenmensch ohne rechte Seinsmitte”, meinte der spätere Ministerpräsident erkannt zu haben. “Er erscheint deshalb blass, farblos, ja im geistigen Sinne gestaltlos.”

Diese Herren-Mentalität paarte sich innerhalb der niedersächsischen CDU mit nationalsozialistischem Gedankengut. Die niedersächsische CDU hatte nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich daran gearbeitet, die Mitglieder der neofaschistischen Deutschen Reichspartei und Sozialistischen Reichspartei sowie der national-konservativen Deutschen Partei in die CDU zu integrieren.“

Ich kann bei dieser Ministerin in ihrem Wirken kein demokratisches Grundverständnis mehr erkennen. Falls es mir überhaupt schon mal aufgefallen wäre. Hatte mich ja auch mit anderen Dingen beschäftigt. Auf jeden Fall gehört sowas abgewählt.

Heidelberger “Denk mal” Schutz

“… Seit zwei Jahren versucht VbI-Geschäftsführer Jörg Schmidt-Rohr die Stadt davon zu überzeugen, dass einer seiner Mitarbeiter ein “Parkplatzmanagement” übernehmen könnte. Der würde sich um umgefallene Räder kümmern, Räder von gehetzten Pendlern ordentlich parken und vielleicht die eine oder andere Dienstleistung wie Schlauchflicken übernehmen. …Aber für das Radparkplatzmanagement auf dem Bahnhofsvorplatz kann sich die Stadtverwaltung einfach nicht erwärmen. Und es sind keinesfalls die Kosten, warum schon mehrmals aus dem Baudezernat die Ablehnung kam. Für den Wächter müsste die Stadt keinen Cent zahlen. Es sind ästhetische und Denkmalschutzgründe.

Schmidt-Rohr findet, dass es für seinen Radchaosbekämpfer einen kleinen Unterstand, beispielsweise ein Wächterhäuschen, geben müsste. Damit der sich bei Wind und Wetter auch schützen kann. Aber da gibt es ein Problem: Der Bahnhof ist ein “Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung”, das übrigens am 5. Mai 1955 von Theodor Heuss eingeweiht wurde. Laut diverser Schreiben von Ex-Baubürgermeister Raban von der Malsburg, des Baurechtsamtes und des seit einem Jahr amtierenden neuen Baubürgermeisters Bernd Stadel kann für einen Unterstand nur dann die Genehmigung erteilt werden, wenn “das Vorhaben das Erscheinungsbild des Denkmals nur unerheblich oder nur vorübergehend beeinträchtigen würde”.

Aber genau das wäre mit einem Wächterhäuschen der Fall, behauptet die Verwaltung. Im Klartext: Ein Häuschen in der Größe von zwei auf einen Meter für jemanden, der für mehr Ordnung und weniger Radchaos sorgen würde, verschandelt in den Augen der Vertreter des Baurechts offenbar noch viel mehr den Platz, als dies jetzt schon der Fall ist.”

Wer den Bahnhof Heidelberg kennt, der muss sich wundern. Was heutzutage so alles Denkmalschutz geniesst. Jetzt mal ernsthaft: Leute, das ist doch kein Bahnhof. Kein Wunder, dass die ICE Strecke in Mannheim geknotet ist.

„Der Verein berufliche Integration (VbI) … Es ist ein Projekt für Langzeitarbeitslose, die so wieder den Weg in den Arbeitsmarkt finden sollen. Die Stadt Heidelberg hat das Projekt mit 10000 Euro Anschubhilfe unterstützt.

Dienstleistungen von “Bike im Bahnhof” sind natürlich Fahrradreparaturen…Zweites Standbein sollte das Parkplatzmanagement auf dem Bahnhofsvorplatz werden. Denn zur Zeit arbeitet das Projekt “Bike im Bahnhof” leicht defizitär. Der VbI ist überzeugt, dass der Nebeneffekt eines Parkplatzmanagers mehr Kunden für die Radwerkstatt wären.“

So wie ich die Heidelberger kenne liegt das Problem im persönlichen Bereich. Also entweder hat es sich Herr Jörg Schmidt-Rohr irgendwo verscherzt, oder sein Konzept passt einigen nicht in den Kram. Hat viel mit Flüchtlichen, Arbeitslosen und solchem „unelitären Gesocks“ zu tun. Paßt einfach nicht zu den schönen Elite-Partner.de-Plakaten in Heidelberg.

“Die da oben verstehen nur offline”

Kinners, es hilft nichts, wir müssen wohl wieder auf die Straße. Die Jungs und Mädels da oben verstehen nur offline. ;)

Vielen Dank an Gachmuret für diese Wahrheit!