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#Blizzard verwirft die #Real_ID-Epicfail-Idee: Millionen jubeln

Wow ist ja auch ein Ausdruck ehrlicher Überraschung und Überwältigung. Wie ich gestern schrieb, drehte Blizzard mit seiner Realnamen-Facebook-macht-alles-besser-Philosophie zeitweise richtig ab und zog sich den überwältigenden Zorn der internationalen Wow-Gemeinde zu.

Heute gibt Blizzard in einem offenen Brief bekannt, dass die Realnamen-Geschichte nicht gemacht wird. Der gemeinsame öffentliche – schnelle – Druck der Leute über Blogs, Foren und dann die Holzmedien, ebenso wie sicherlich tausende gekündigte Abonnements (;-)) haben Blizz unglaublich schnell eines besseren belehrt.

Das beste Beispiel für die Notwendigkeit eines freien Internets.

#Blizzard goes #Facebook: Epic Fail und ach ja…die Killerspiele

Soo…na, Blizzard, das Unternehmen das mit World of Warcraft seit Jahren Millionen von Spielern in seinen Bann zieht (mich selbstverständlich nicht, ich bin gänzlich ohne jegliche Spielerfahrung “groß geworden”…BWAHA!)  hat ja schon immer eine eher lässige Philosophie mit dem Datenschutz gehabt. Da wurde zum Beispiel mal die Einsehbarkeit des heimischen Computers in Frage gestellt.

Nun aktuell will Blizzard es den Spielern ermöglichen, die öffentlichen Foren nicht nur mit den Chars der Spieler freizuschalten, sondern auch mit den Realnames, also den echten Namen der Spieler dahinter. Lustig wird das dann, wenn man sich der relativ neuen Funktion des Arsenals bedient, einem RSS-Feed-fähigen Aktivitätslog.

Dann ist´s aus mit dem Krankenstand am blauen Montag, wenn der Chef mit einem Klick sehen kann, dass sein Mitarbeiter bis morgens um vier gedaddelt hat. Interessant ist die Funktion natürlich um, ähnlich wie gute Listen bei Twitter, herauszufinden welches Mitglied des Bundestages grade welche Sitzung in Berlin themenspezifisch sausen lässt und statt dessen gegen den Lichkönig zu Felde zieht.

Na gut..zurück zum Thema Realnames bei Blizzard: ein ganz schlauer Mitarbeiter von denen hat sich im Forum hier der Einfachheit halber mit seinem Realnamen gemeldet. Wär ja alles nix dabei, meinte Mr. Whipple. Nachdem dann schnell klar war, dass er noch bei Mama wohnt, sollte es den Machern des erfolgreichsten Multiplayer-Online-Roleplaying-Games klar sein: echte Namen sind ne Scheiss-Idee!

In den deutschen Foren kam es durch Blizzard zu mehreren Zensurversuchen von zahlenden Mitgliedern, die sich über diesen Plan empört haben. In einem dieser Threads beginnt eine Diskussion darüber, was passierte wenn echte Namen mit den weiteren Daten von Blizz frei verfügbar würden.

“Naja, “Rosilein” ;-) , weisst Du ich glaube nicht, dass Emailadresse, Geburtstage (alles Gute nachträglich, auch wenns ein paar Wochen her ist ;-) ebenso wie die profilierte Spielzeit unter anderem der Chars Solean Yoran Kyrethil so problematisch für Dich wären. Immerhin studierst Du ja noch und arbeitest nur nebenher an der Tankstelle ;-) . Das gleiche gilt für Interessengebiete wie “f…isttoll” und Deine Katze *lacht*

Allerdings zählst Du ja auch zu den “modernen” Social Network Nutzern, deswegen ist das Web voll von Daten über Dich. Das liegt eben daran, dass Du Deinerseits ne Menge preisgibst. Auffällig ist auch, dass Du noch nicht allzu lange “so aktiv” internetaffin bist. Naja, für eine persönliche Einordnung in Sachen Beziehung und Arbeitsplatz reicht es aus ;-)

Immerhin rauchst Du nicht, da freut sich die Lebensversicherung ;-)

Durch die Realnamenfreigabe wird allerdings der “Öffentlichkeitsraum” der Wow-Spieler exponentiell erweitert. Blitzschnell hat man die Leute kategorisiert und kann diese Profile entsprechend weitervermarkten: Social User, Einsame Wow-Daddler mit Hang zum @@%uellen RP, Rückkopplungen über Webservices wie Steam inkl. dem Schwerpunkt der Nutzer zu sog. Killerspielen und auch da der Nutzungszeitraum.

Es lässt sich so – ohne Einfluss des Spielers – _AUTOMATISIERT (und darum geht es!) ein ziemlich ausführliches psychologisches Profil erstellen (z.B. Aggressionskategorisierung) und somit ein System, dass Nutzer des Internets (an sich) sowohl im politischen, im gesellschaftlichen, gesundheitlichen, arbeitstechnischen und im beziehungstechnischen Verhalten einstuft.

Interesse daran haben: der Staat, das BKA, im Falle von “Ärger” den man mal haben kann, die gegnerischen Anwälte, die Versicherungen und Krankenkassen (die für mich “zum Staat” gehören), Personalportale die diese Informationen zusammenführen und Arbeitgebern weiterleiten, der Einzelhandel, die Werbeindustrie, deine Dir nicht wohlwollend eingestellten Bekannten.”

Das Ausmaß ist riesig und sicher sehr wertvoll für eine Vielzahl von nur darauf wartenden Informationssammlern. Tatsächlich konnte ein Spieler den bisher noch nicht bekannten Realnamen durch entsprechende Recherche – wohl noch manuell – weitestgehend zusammensuchen. Aber er bewies, dass eine Verbindung mit einer realen Person endgültig nicht möglich war. Die neue Funktion der Realnamen von Blizzard würde viele Puzzleteile ins Informationsspiel bringen die zu einer weitreichenden Profilerstellung einer realen Person nutzbar wären.

Dazu kommt noch die offene Datenleitung zu den Blizzard-Servern, etwaige Schnüffelbots auf dem hauseigenen Rechner und der Deal mit dem Innenminister kann losgehen. Ach, und während ich mich mit dem Thema befasse, fällt mir in diesem Blog einer bekannten Rollenspielerin ein Link zu dem typischen Blödsinn der Medien in Sachen Killerspielen auf.

Es ist gut der Masse der Bevölkerung diese Spieler als gefährliche Menschen darzustellen, umso weniger Probleme werden die dann haben, wenn sich die Meldungen über Festnahmen von potentiellen Amokläufern häufen werden. Mag weit hergeholt sein, ich weiss. Aber wer glaubt da mittlerweile nicht mehr dran, mal ehrlich?

edit: es ist erschreckend, wie undeutlich zweideutig ich den letzten Absatz formuliert habe.

Was ist eigentlich aus den verschärften Waffengesetzen geworden?

Einhunderttausend Unterschriften für die Verschärfung der Waffengesetze, aber die Politiker machen nix? Auch Christian Wulff, ein Evangelikaler und möglicher nächster Bundespräsident beteiligte sich am Aufweichen der ursprünglichen Regelungen?

“Dabei ist die Gefährlichkeit des Waffenbesitzes von Sportschützen leicht nachweisbar. Seit 1994 töteten Mitglieder von Schützenvereinen 63 Menschen. Und wozu benötigen Sportschützen großkalibrige und schnell feuernde Gewehre oder Pistolen? Mit ihnen wurde der Winnender Amokläufer Tim K. auf Treffgenauigkeit trainiert. Zielgenau brachte er später Schüler und Lehrer ums Leben – vorwiegend durch Kopfschüsse mit einer Beretta 92-Pistole. Deren Projektile haben eine Reichweite von zwei Kilometern und durchschlagen Ziegelwände, oder, wie man es etwa im Waffensachkundebuch nachlesen kann, Autotüren und Felgen.

Dafür, dass Schützenverbände Schießwerkzeuge solchen Formats benutzen, gebe es keinerlei rationale Begründung, meint Schober. Um auf Zielscheiben in Sichtweite zu schießen, benötige man schließlich kein kriegstaugliches Gerät. Außerdem ist der frühere Finanzberater davon überzeugt, dass viele der Schützen neben ihren legal zugelassenen Waffen auch noch über unangemeldetes Schießgerät verfügen. Es wäre kein Wunder: Der Sprecher des Forums Waffenrecht, Joachim Streitberger, nimmt an, dass hierzulande 20 bis 40 Millionen illegale Waffen im Umlauf sind.”

Gerade bei dem Thema ist die Heuchlereiquote fast unübertroffen:

“Auch viele Jugendliche sind unter den Besuchern. Auf einem großen Plakat wirbt eine Firma mit einem jungen Mädchen, das ein Gewehr im Anschlag hält. Darunter steht: „Lichtschießen – ein variationsreiches Schießen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. So macht Schießen Spaß.“ Wenige Schritte weiter steht ein Junge von etwa 15 Jahren vor einem Übungsstand und feuert am „Air Shoot Simulator“ auf vier Zielscheiben. Dreimal trifft er ins Schwarze. Auf ein ähnliches Gerät soll Tim K. im Keller seines Hauses geschossen haben.

Waffen sind genauso Schwanzlängenersatz für gehirnamputierte Vollhonks wie Hummers, andere Spritschlucker oder kaputt gemachte Hunde.

Ich hab kein Problem mit Jägern und Leuten die Waffen aus “professionellen Gründen” benutzen müssen. Aber es ist nunmal Fakt, dass die Computerspieleindustrie noch keine Lobby wie die Waffenindustrie aufgebaut hat. In der Waffenindustrie stecken keine Arbeitsplätze drin, das ist ganz einfach ein Business, dass immer gute Nachfrage hat.

Das die Computerindustrie noch keine Lobby hat finde ich eigentlich auch gut so. Denn ich habe auch keinen Bock drauf in Zukunft keinen Einfluß mehr auf die Softwareauswahl für mein Kind zu haben, wenn die Blizzard Bonzen mal kapiert haben, die Schmiergeldköfferchen bei den Politikern abzugeben und Scheisse wie “Americas Army” zu produzieren und zu pushen, einem kostenlosen Egoshooter der US Regierung, wo der dämliche Prekariats-US-Bürger per Videospiel auf die Army geil gemacht werden und dann für die Kohle der Eliten seinen dummen Arsch hinhalten soll.

World of Warcraft: Cataclysm

Die Druiden der Welt verspüren kommendes Unheil. Krenn, der alte Taure durchstreift die Welten um die mögliche Ursache zu erforschen. Etwas ist unruhig geworden. Ein Ausbruch steht bevor.

Die alten Kontinente werden verändert, Fliegen überall möglich…hua! Ich freu mich drauf…

Private Killer für Bush

Furchtbare Verwicklungen der US-Regierung Bush: günstige private Söldnerfirma, eine Milliarde Dollar weitestgehend ohne Vergabeverfahren, willkürliche Tötungen, Grausamkeiten, usw.

die Alten wollen nicht verstehen…

und dieses Thema ist schon etwas älter. Heute sind es die Killerspiele.

Weltrekordversuch auf dem Kult

Und mein Krenn war dabei…

Leben mit der Killerspielkrankheit

Hier wird endlich mal die Wahrheit berichtet!